Wissens-Check für das elektronische Patientendossier (EPD)

Die EPD-Anbieter

Das EPD wird in der Schweiz dezentral eingeführt. Es gibt nicht nur eine, sondern mehrere regionale und nationale Umsetzungen. Alle werden nach den gleichen Regeln und Gesetzen zertifiziert, so dass der Informationsaustausch schweizweit über Kantons- und Anbietergrenzen hinaus funktioniert.

Schweizer Karte mit regelmässig verteilten Symbolen für etwa 10 EPD-Anbieter. Alle sind vernetzt.

Getragen von Gesundheitseinrichtungen

Die EPD-Anbieter sind Zusammenschlüsse von Gesundheitsfachpersonen und ihren Einrichtungen: sogenannte «Gemeinschaften» oder «Stammgemeinschaften». Mitglieder einer (Stamm-)Gemeinschaft sind etwa Spitäler, Pflegeheime, Geburtshäuser, Arztpraxen, Apotheken, Spitex-Dienste oder Rehabilitationskliniken.

Regional oder national

Die EPD-Anbieter sind kantonal, überregional oder national orientiert. Eine Übersicht aller zertifizierten EPD-Angebote finden Sie unter www.patientendossier.ch/anbieter.

Wahl des EPD-Anbieters

Um am EPD teilzunehmen, müssen Sie sich einem EPD-Anbieter anschliessen und dessen Eintrittsprozess durchlaufen. Sie sind in der Wahl ihres Anbieters frei, sofern der Kanton keine Auflagen macht. Auch Patientinnen und Patienten können den Anbieter des EPD frei wählen und jederzeit wechseln, dürfen jedoch jeweils nur bei einem Anbieter sein.

Mehr als ein Anbieter möglich

Im Gegensatz dazu können Sie als Gesundheitsfachpersonen bei mehr als einem EPD-Anbieter angemeldet sein. Dies kann etwa sinnvoll sein, wenn Sie bei zwei Institutionen arbeiten, die verschiedenen EPD-Anbietern angeschlossen sind.

Wissens-Check
Mein Patient ist bei einem anderen EPD-Anbieter als ich. Kann ich dennoch auf sein EPD zugreifen?

Bitte wählen Sie alle korrekten Antworten aus (Mehrfachauswahl möglich):

Zuletzt geändert am 02.07.2020