Wissens-Check für das elektronische Patientendossier (EPD)

Teilnehmende am EPD

Alle Menschen in der Schweiz können ein EPD eröffnen. Das EPD ist für sie freiwillig. Stationäre Einrichtungen wie Spitäler und Heime dagegen müssen beim EPD mitmachen.

Für Kranke und Gesunde

Obwohl es «Patientendossier» heisst: Um ein EPD zu eröffnen, muss man nicht krank sein. Auch eine gesunde Person kann das EPD nutzen und darin beispielsweise den Impfausweis oder die Organspende-Karte ablegen.

Pflicht für Spitäler und Heime

Akutspitäler, Reha-Kliniken, psychiatrische Kliniken (bis 2020) und Pflegeheime sowie Geburtshäuser (bis 2022) müssen sich dem EPD anschliessen. Sie müssen dann die Gesundheitsinformationen ihrer Patientinnen und Patienten im EPD zugänglich machen, wenn diese ein EPD besitzen. Auch müssen sie in der Lage sein, die Dokumente aus dem EPD ihrer Patienten abrufen zu können.

Freiwillig für andere Gesundheitsfachpersonen

Für ambulante Leistungserbringer wie zum Beispiel niedergelassene Ärzte, Apothekerinnen und Apotheker oder Spitex-Mitarbeitende ist die Teilnahme freiwillig. Laut eHealth Barometer steht die Mehrheit dieser Gesundheitsfachpersonen dem EPD positiv gegenüber. Je mehr Personen beim EPD mitmachen, umso grösser ist der Nutzen.

Wissens-Check
Ich bin Ernährungsberaterin mit eigener Praxis. Darf ich mich dem EPD anschliessen?

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Zuletzt geändert am 02.07.2020