Wissens-Check für das elektronische Patientendossier (EPD)

Einführung: Das elektronische Patientendossier EPD

Das elektronische Patientendossier (EPD) ist eine Sammlung persönlicher Dokumente mit Informationen rund um die Gesundheit Ihrer Patientinnen und Patienten. Sehen Sie sich zur Einführung den Clip zum EPD an:

  • Neu wird es in der Schweiz das elektronische Patientendossier geben, kurz EPD genannt. Das Dossier ist eine Sammlung von Dokumenten der Patienten. Das sind zum Beispiel ein Röntgenbild, der Impfausweis, das Rezept für die Apotheke oder der Austrittsbericht des Spitals.

    Gesundheitsfachpersonen können jederzeit Dokumente in das EPD ihrer Patienten speichern. Um jedoch freigegebene Dokumente im EPD lesen zu können, benötigen Sie Zugriffsrechte von Ihrem Patienten. Der Zugriff auf ein Dossier ohne Zugriffsrecht ist nur im medizinischen Notfall möglich. Der Patient wird anschliessend über den Zugriff informiert.

    Sobald Sie als Teilnehmer des EPD angemeldet sind, ist der Zugriff auf verschiedene Arten möglich. Entweder melden Sie sich über ein sogenanntes «Zugangsportal für Gesundheitsfachpersonen» an oder Sie erhalten über Ihre bestehende Software direkt Zugang zum EPD.

    Die Sicherheit der Dokumente steht an oberster Stelle. Das Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier schreibt vor, wie das EPD organisiert und technisch abgesichert sein muss. Jeder Zugriff wird automatisch protokolliert und kann rückverfolgt werden.

    Kurz & bündig: Mit dem EPD haben Sie die Gesundheitsinfos Ihrer Patienten zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Das EPD wird im Frühjahr 2020 in allen Regionen der Schweiz verfügbar sein. Bleiben Sie auf dem Laufenden. Weitere Informationen finden Sie unter patientendossier.ch

Wissens-Check
Welche Aussagen zum EPD stimmen?

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Zuletzt geändert am 02.07.2020