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Häufige Fragen Für wen ist das EPD?

Alle Menschen in der Schweiz können ein EPD eröffnen. Das EPD ist freiwillig und kann jederzeit wieder geschlossen werden.

  • Pflicht für stationäre Instistutionen

    Laut dem Gesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG) ist das EPD für folgende Institutionen, die eine stationäre Behandlung anbieten, nicht freiwillig und wird schrittweise eingeführt: Akutspitäler, psychiatrische Kliniken und Rehabilitationskliniken bis April 2020 und Pflegeheime sowie Geburtshäuser bis April 2022.

    Speichern und abrufen

    Zu den genannten Zeitpunkten müssen diese Institutionen in der Lage sein, diejenigen Informationen im EPD zu speichern, die für die weitere Behandlung der Patientinnen und Patienten relevant sind. Zudem müssen sie dann Dokumente aus dem EPD ihrer Patienten abrufen können.

  • Freiwillig für alle anderen

    Für alle anderen Gesundheitsfachpersonen ist die Teilnahme am EPD freiwillig. Dies betrifft zum Beispiel niedergelassene Ärzte, Apothekerinnen, Spitex-Dienstleistende oder Physiotherapeuten.

    EPD auch für Gesunde

    Für das Eröffnen eines EPD braucht es die 13-stellige AHV-Nummer (Sozialversicherungsnummer). Falls jemand keine AHV-Nummer besitzt, wird vom EPD-Anbieter eine solche beantragt. Obwohl man es «Patientendossier» nennt: Um ein EPD zu eröffnen, muss man nicht krank sein. Auch eine gesunde Person kann ein EPD eröffnen.

Zuletzt geändert am 15.05.2018

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