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Das EPD im Einsatz Zusammenarbeit zwischen Hausarzt und Apothekerin

Bild zeigt Szene in der Apotheke.

Monika Wegmüller, eine 75-jährige multimorbide Patientin, wird wegen eines Vorhofflimmerns mit Rivaroxaban (Xarelto) Tbl. 20mg behandelt. Die Kreatininwerte werden regelmässig in der hausärztlichen Gruppenpraxis überprüft. Die Nierenfunktion befindet sich altersentsprechend im Normbereich. Neben der Medikationsliste in der elektronischen Krankengeschichte der Gruppenpraxis ist die Medikation auch im EPD von Frau Wegmüller erfasst.

Eines Tages ruft die Apothekerin aus der lokalen Apotheke den Hausarzt an und informiert, dass die Patientin Wegmüller mit einem Rezept von einem Facharzt für Ibuprofen Tbl. 600mg in die Apotheke gekommen sei. Die Verordnung sei auf Grund rheumatischer Beschwerden erfolgt, wie aus dem EPD schnell ersichtlich sei. Dank des EPD hat die Apothekerin einen Überblick über Frau Wegmüllers aktuelle Medikation und hat dabei eine Interaktion zwischen Ibuprofen und Rivaroxaban erkannt.

Nach Rücksprache mit dem Hausarzt wird festgelegt, dass die Patientin für die Dauer der Einnahme von Ibuprofen zusätzlich Pantoprazol 40mg Tbl. einmal täglich einnimmt. Frau Wegmüller erhält das Pantoprazol direkt in der Apotheke und wird darüber informiert, dass sie sich beim Hausarzt melden solle, falls die Beschwerden länger als eine Woche anhalten würden. Die Apothekerin erfasst die Informationen in Frau Wegmüllers EPD, so dass auch der Facharzt über den Therapieentscheid informiert ist.

Zuletzt geändert am 15.05.2018

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